Symbole für verschiedene Stimmungen im Wochenbett: Blitz, Herz, Regenbogen und Tropfen vor hellblauem Hintergrund

Willkommen im Hormon-High!

Wochenbett

Herzlichen Glückwunsch!

Du kannst stolz auf dich und deinen Körper sein – und natürlich auf dieses kleine Wesen, dass du vielleicht gerade im Arm hälst. Vermutlich zieht dein Baby jetzt alle Aufmerksamkeit auf sich und hält euch mit Wickeln, Stillen, Anschauen und Schmusen ziemlich auf Trab. Aber auch in deinem Körper ist gerade jede Menge los. Im Wochenbett stellt sich der Körper von Schwangerschaft auf Normalmodus zurück. Das braucht Zeit, in etwa sechs bis acht Wochen.

Was?

Kurz nach der Geburt strömt durch jede Faser deines Körpers ein euphorisches Gefühl, dass dich glücklich, aufgeregt und vor allem zutiefst dankbar macht. Vielleicht fühlst du dich trotz aller Anstrengung und Strapazen der Geburt unbesiegbar – und das stimmt auch! 

Warum?

Dein ganzer Körper jubelt und es werden etliche Glückshormone ausgeschüttet. Die Endorphine sorgen dafür, dass das Schmerzempfinden bei der Geburt gedämpft wird – übrigens auch bei deinem Kind. Sobald das Baby geboren ist, lässt der Schmerz nach. Was bleibt sind die Endorphine. Das führt zu einem richtigen Hormon-High.

Gut zu wissen

Leider hält das Hormon-High meist nicht allzu lange an. Schon nach ein paar Stunden nimmt es ab, Geburtsverletzungen machen sich bemerkbar, der Körper ist müde und erschöpft. Manchen Frauen wird schwindelig oder sie fühlen sich schwach und leer. 

Das alles kann (muss aber nicht!) sich unangenehm anfühlen. Daher ist es ganz wichtig zu wissen, dass all diese Gefühle normal sind. Und es in Ordnung ist, sie zu verspüren.