Gesundheit

Ersttrimester-Screening: Ablauf, Kosten, Tests​

Von Larissa
Von Larissa
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Erstrimesterscreening: Was wird untersucht?

Beim Erstrimester-Screening werden insgesamt drei Werte ermittelt: Per Ultraschall die Nackenfalte des Babys sowie im Labor zwei Hormon-/Eiweißwerte in deinem Blut. 

Erhöhte Wahrscheinlichkeit für Trisomie 21?

Das Ersttrimester-Screening liefert als Ergebnis eine Antwort vor allem auf die Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei meinem Baby eine Trisomie 21 vorliegt und es mit einem Down-Syndrom zur Welt kommt? Das Risiko für Down-Syndrom ist eng mit dem Alter der Mutter verknüpft. Bei einer 20-Jährigen betrifft es eine von etwa 1.100 Schwangerschaften, bei einer 35-Jährigen 1:300, bei einer 40-Jährigen 1:68. 

Wie sicher sind die Ergebnisse beim Ersttrimesterscreening?

Das Wichtigste: Das Ergebnis liefert nur eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit für Trisomie 21, also kein klares Ja oder Nein! Lass dich deshalb unbedingt individuell beraten. Gut zu wissen: 95 bis 97 Prozent der Babys mit auffälliger Nackenfaltentransparenz haben keine Abweichung der Chromosomen – kommen also gesund zur Welt. Umgekehrt garantiert ein gutes Screening-Ergebnis nicht, dass das Kind gesund ist.