Illustration von zwei Händen, die auf einem Bauch platziert sind und eine sanfte Massage nach der Geburt andeuten, vor einem hellrosa Hintergrund

Bauchmassage: Ein kleines bisschen Me-Time

Wochenbett

Auf dich selbst achten

Na klar, in den ersten Wochen nach der Geburt geht es viel ums Baby. Aber damit dieses kleine süße Wesen gut umsorgt wird, ist es wichtig, dass auch du gut umsorgt wirst, dich wohl fühlst und dir selbst immer wieder etwas Gutes tust.

Was?

Eine Bauchmassage kann bei verschiedenen Problemen nach der Geburt helfen, wie zum Beispiel:

  • Schmerzen im bauch und im Beckenbereich
  • Verstopfung und Blähungen
  • Milchstau
  • Narbenschmerzen nach einem Kaiserschnitt

Warum?

Falls du immer noch mit Schmerzen im Bauch zu kämpfen hast, kann eine Bauchmassage helfen, die Durchblutung zu fördern und Schmerzen zu lindern. Sobald sich dein Körper ein wenig von der Geburt erholt hat, kannst du mit der Massage beginnen. Solltest du unsicher sein, kannst du vorher bei der Hebamme nachfragen.

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Und so geht's

  • 1. Finde eine bequeme Position: Du kannst entweder auf dem Rücken liegen oder aufrecht sitzen. Stelle sicher, dass du bequem und entspannt bist.

  • 2. Verwende Öl: Nimm etwas Öl auf deine Handflächen und reibe es zwischen deinen Händen, um es aufzuwärmen.

  • 3. Massiere im Uhrzeigersinn: Beginne oben auf deinem Bauch und massiere in kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn. Drücke dabei sanft auf deinen Bauch, aber nicht zu fest. Konzentriere dich auf die Muskeln und versuche, sie zu entspannen.

  • 4. Gehe tiefer: Wenn du fertig bist, kannst du langsam tiefer in deinen Bauch hineinmassieren. Wiederhole dabei die kreisenden Bewegungen und drücke sanft auf deinen Bauch.

Gut zu wissen

Eine Bauchmassage kann auch dabei helfen, die Bindung zwischen dir und deinem Baby zu stärken. Du kannst dein Baby in deinem Arm halten und während der Massage mit ihm sprechen oder ihm leise Lieder vorsingen. Das kann beiden helfen, sich zu entspannen und eine stärkere Verbindung aufzubauen.