Oh Baby-Blues!

Wochenbett

Egal, wie es ist: es ist ok.

Vor ein paar Tagen bist du Mama geworden – und vielleicht hast du dich auch schon richtig lange darauf gefreut.

Aber statt purer Freude und Glück, fühlst du dich traurig und überfordert? Vielleicht steckst du gerade mitten im Babyblues. Sehr vielen frischgebackenen Mamas geht es in den ersten Tagen oder Wochen nach der Geburt ähnlich. und weißt du was? Es ist eine ganz normale Reaktion auf die hormonellen und emotionalen Veränderungen, die mit der Geburt eines Kindes einhergehen.

Was?

Während der Schwangerschaft und unmittelbar nach der Geburt deines Kindes stellt dein Körper eine erhöhte Menge an Hormonen wie Östrogen und Progesteron her. Diese Hormone sind wichtig für den Aufbau der Plazenta und die Vorbereitung des Körpers auf die Geburt. Während der Schwangerschaft übernimmt die Plazenta die Hormonproduktion und stellt unter anderem HCG, Östrogen und Progesteron her. 

Warum?

Die Plazenta wird abgestossen, so werden keine Hormone mehr produziert und der Hormonspiegel sinkt rasch ab. Buff!

Irgendwie auch klar, dass sich das auch in der Stimmung wiederspiegeln kann. Außerdem kommen vielleicht auch noch schmerzende Geburtsverletzungen und wenig Schlaf hinzu.

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Mögliche Symptome

  • Traurigkeit oder Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit oder Ängstlichkeit
  • Erschöpfung oder Schlafprobleme
  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger
  • Konzentrationsprobleme

Geht das wieder weg?

Babyblues ist eine normale Reaktion deines Körpers auf die Geburt deines Kindes und geht in der Regel innerhalb von zwei Wochen vorbei. Es ist wichtig, sich in dieser Phase immer mal wieder Momente ganz für sich selbst zu nehmen. Auch wenn Zeit gerade Mangelware ist, solltest du kleine Auszeiten für dich planen. Vielleicht eine Tasse Kaffee oder Tee ganz in Ruhe genießen, ausgiebig mit der besten Freundin reden oder deine Lieblingsserie anschauen. Wenn du das Gefühl hast, dass du mehr Unterstützung benötigst, solltest du deine/n Arzt:in oder eine professionelle Beratungsstelle aufsuchen. Auch das Team von Constanze Care steht dir jetzt zur Seite. Egal bei wem: Öfnne dich und holfe dir Unterstützung!

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Schnelle Hilfe

  • Sprich mit jemandem über deine Gefühle. Denn es ist wichtig, dass du jetzt ein wenig entlastet wirst und Unterstützung bekommst.

  • Schlafe! Und zwar so viel wie möglich. Vielleicht hast du schon den Spruch gehört: Schlafe dann, wenn dein Baby schläft. Nimm dir diesen Spruch zu Herzen. Die Wäsche kann auch mal zwei Wochen liegen bleiben. Wenn es dir schwerfällt, in den Schlaf zu finden, kann dir vielleicht ein Podcast helfen, abzuschalten.

  • Mach dich nicht selbst fertig. Versuche dir keine Vorwürfe zu machen oder dich selbst zu kritisieren. Du bist eine großartige Mutter! Und es ist normal, sich in manchen Phasen überfordert zu fühlen.

  • Geh an die frische Luft. Selbst eine Runde um den Block, kann helfen, deine Stimmung zu verbessern. Probier es aus!

  • Sprich mit deiner Hebamme über deine Gefühle, falls deine Symptome anhalten und du dich nicht besser fühlen solltest. Auf Schatten und Licht kannst du einen Selbsttest machen und findest schnelle Hilfeangebote.

Quellen